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Folge 2 - Wie analysiert man einen Cold-Case?

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Warum gelangen Menschen – und manchmal auch erfahrene Ermittler – bei denselben Informationen zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen? Welche Denkfehler können kriminalistische Analysen beeinflussen? Und warum beginnt eine gute Cold-Case-Analyse nicht mit einer schnellen Antwort, sondern mit den richtigen Fragen?

In dieser Folge nehme ich Sie mit in die Denkwerkstatt kriminalistischer Analyse. Gemeinsam beschäftigen wir uns mit den Grundlagen professioneller Fallanalyse, mit psychologischen Denkfallen wie dem Bestätigungsfehler oder dem Ankereffekt und mit der Frage, weshalb Zeit manchmal neue Perspektiven auf alte Fälle eröffnet.

Anhand bekannter deutscher Cold Cases wie Sonja Engelbrecht, Tristan Brübach, Maria Bögerl oder Lolita Brieger zeige ich, wie sich kriminalistische Denkweisen entwickeln und warum dieselben Spuren unterschiedlich interpretiert werden können.

Diese Folge ist keine Analyse eines einzelnen Falles. Sie ist eine Einführung in die Denkweise, die hinter jeder fundierten Cold-Case-Analyse stehen sollte – sachlich, wissenschaftlich und mit großem Respekt vor den damaligen Ermittlungen sowie den betroffenen Opfern und Angehörigen.

Analyse statt Spekulation.

Ich wünsche Ihnen eine interessante und erkenntnisreiche Folge.

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